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Rechtliches

Datenschutzerklärung

Zuletzt geprüft: 2026-05-19

Diese Erklärung teilt Ihnen mit, welche Daten Linkido UG (haftungsbeschränkt) erhebt, wenn Sie ein Profil unter /start einreichen, was wir damit tun, wer sie sonst einsieht und welche Rechte Sie nach der DSGVO haben. Sie ist die Offenlegung nach Art. 13 DSGVO für Daten, die wir direkt von Ihnen erhalten, und nach Art. 14 DSGVO, soweit wir Daten über Sie aus einer anderen Quelle erhalten. Die Erklärung gilt für alle Seiten von linkido.de.

§ 1. Verantwortlicher und Kontakt.

Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Abs. 7 DSGVO: Linkido UG (haftungsbeschränkt), Berlin, Deutschland, vertreten durch Soroush Fadaeimanesh (Geschäftsführer). In Eintragung beim Amtsgericht Charlottenburg. Kontakt für alle datenschutzrechtlichen Angelegenheiten: info@linkido.de.

Ein Datenschutzbeauftragter nach § 38 Abs. 1 BDSG ist zu benennen, wenn Linkido dauerhaft mindestens zwanzig Personen mit automatisierter Verarbeitung beschäftigt oder die Verarbeitung anderweitig den Schwellenwert überschreitet. Bei der aktuellen Größe von Linkido ist keiner der Schwellenwerte erreicht; ein Datenschutzbeauftragter ist derzeit nicht erforderlich. Sollte der Schwellenwert überschritten werden, wird die Bestellung mit Name und Kontakt des Datenschutzbeauftragten nach Art. 37 DSGVO und § 38 BDSG hier eingetragen.

§ 2. Was wir erheben.

Linkido verarbeitet ausschließlich die nachfolgenden Kategorien. Was nicht in dieser Liste steht, liegt außerhalb des Geltungsbereichs und wird nicht erhoben.

a. Profildaten, die unter /start eingereicht werden: Vorname (Freitext, vom Kandidaten angegeben), E-Mail-Adresse, Wohnsitzland, Zielberuf, angegebenes Deutschniveau (CEFR-Selbsteinschätzung).

b. Hochgeladene Dokumente: PDF-, JPG- oder PNG-Dateien, bis zu 10 MB pro Datei. Typische Inhalte sind Lebenslauf, Diplomscans, Sprachzertifikate, Berufszulassungen. Diese Dokumente enthalten naturgemäß den vollständigen bürgerlichen Namen, das Geburtsdatum, gelegentlich ein Lichtbild, die ausstellende Institution, Ausbildungszeiträume sowie Noten oder Kompetenzaussagen.

c. Erzeugte Bewerbungsunterlagen: das für jeden Treffer erstellte Anschreiben, die Metadaten jeder Einreichung (Zeitstempel, Zielarbeitgeber, Zielstelle, Kürzel des Linkido-Mitarbeiters, der den Versand freigegeben hat) sowie der Inhalt der Versandbestätigungs-E-Mail.

d. Technische Zugriffsdaten: IP-Adresse, User-Agent-String, Referrer und Zeitstempel, die in standardmäßigen Webserver-Protokollen erfasst werden.

e. Kommunikationsdaten: der Inhalt aller E-Mails, die Sie an info@linkido.de senden oder auf die Sie in unserem transaktionalen Mailverkehr antworten.

Daten besonderer Kategorien im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO können in einem hochgeladenen Dokument beiläufig auftreten (eine Aufenthaltsgenehmigung, die die ethnische Herkunft offenbart, ein Abschluss einer konfessionellen Schule, der die Religionszugehörigkeit offenbart, ein ärztliches Attest, das Gesundheitsdaten offenbart). Linkido erhebt solche Daten nicht und bittet Kandidaten, Dokumente, die sie enthalten, nur dann hochzuladen, wenn das Dokument für die Bewerbung relevant ist. Wenn Sie solche Daten dennoch hochladen, gilt Abschnitt 3(f) bezüglich der Einwilligung.

§ 3. Zweck und Rechtsgrundlage der Verarbeitung.

Die Rechtsgrundlage ergibt sich aus Art. 6 Abs. 1 DSGVO und, soweit einschlägig, aus Art. 9 Abs. 2 DSGVO.

a. Entgegennahme und Speicherung der Profildaten und hochgeladenen Dokumente zur Prüfung Ihrer Eignung für offene Stellen bei verifizierten deutschen Arbeitgebern sowie zur Einreichung von Bewerbungen in Ihrem Namen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Erfüllung einer (vor-)vertraglichen Maßnahme auf Ihre Anfrage.

b. Erstellung eines auf Ihre Profildaten und eine passende Stelle zugeschnittenen deutschen Anschreibens. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Das Anschreiben wird über einen KI-Inferenzaufruf an einen Modellanbieter erstellt, der als unser Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO tätig ist.

c. Interne Prüfung jeder erstellten Bewerbung durch einen Linkido-Mitarbeiter vor dem Versand. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Der menschliche Prüfer ist zugleich eine Schutzmaßnahme für Sie.

d. Einreichung der fertiggestellten Bewerbung beim Bewerbungsportal des empfangenden deutschen Arbeitgebers. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Mit Eingang der Bewerbung beim Arbeitgeber ist dieser für die Bewerbungsunterlagen eigenständiger Verantwortlicher; es gilt dann dessen eigene Datenschutzerklärung.

e. Versand einer Bestätigungs-E-Mail nach jeder Einreichung. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

f. Verarbeitung von besondere Kategorien betreffenden Daten, die beiläufig in hochgeladenen Dokumenten nach Art. 9 DSGVO enthalten sind. Rechtsgrundlage: Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO, ausdrückliche Einwilligung. Sie laden das Dokument selbst hoch mit der ausdrücklichen Absicht, Ihre Bewerbung zu unterstützen; diesen Akt werten wir als ausdrückliche Einwilligung in die Verarbeitung etwaiger besonderer Kategorien von Daten, die das Dokument enthält. Sie können diese Einwilligung jederzeit nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO durch Schreiben an info@linkido.de widerrufen; der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung.

g. Server-Protokolle: kurzfristig gespeichert zur Sicherheitsgewährleistung und Missbrauchsprävention. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, berechtigtes Interesse an der Integrität und Verfügbarkeit des Dienstes. Die Interessenabwägung berücksichtigt, dass Webserver-Protokolle ein von jedem Online-Dienst erwartetes Mindestmaß an Sicherheitsmaßnahmen darstellen, die Daten nicht zur Profilerstellung verwendet werden und die Aufbewahrungsdauer kurz ist.

h. Bearbeitung von Korrespondenz, die an info@linkido.de gesendet wird. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Korrespondenz den Dienst betrifft, andernfalls Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Linkido verarbeitet Kandidatendaten nicht zu Marketingzwecken, zur Werbeprofilierung oder zum verhaltensbezogenen Retargeting. Es werden keine Daten an Datenhändler verkauft oder weitergegeben.

§ 4. Empfänger Ihrer Daten.

Personenbezogene Daten werden an folgende Empfängerkategorien weitergegeben:

a. Der empfangende deutsche Arbeitgeber für jede Bewerbung, die Linkido in Ihrem Namen einreicht. Jeder Arbeitgeber ist ab dem Eingang der Bewerbung ein eigenständiger, unabhängiger Verantwortlicher.

b. Von Linkido nach Art. 28 DSGVO beauftragte Auftragsverarbeiter. Das aktive Verzeichnis der Auftragsverarbeiter zum oben genannten Datum lautet wie folgt: Hetzner Online GmbH (Nürnberg, Deutschland), Betrieb der Recheninfrastruktur und der API-Laufzeitumgebung im Rechenzentrum Nürnberg (NBG1) auf Basis eines deutschen Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV); Supabase Inc. (Delaware, USA), Betrieb des Postgres-Zeilendatenspeichers und des privaten Objektspeicher-Buckets für hochgeladene Dokumente, wobei sowohl die Produktionsdatenebene als auch das tägliche Backup an das Rechenzentrum Frankfurt (aws-0-eu-central-1) gebunden sind, auf Basis eines DPA nach Art. 28 DSGVO; sowie Resend, Inc. (Delaware, USA), Betrieb des transaktionalen E-Mail-Versands für die kandidatenseitige Versandbestätigung und die interne Teambenachrichtigung, mit aktiviertem EU-Datensitz und Verarbeitung im Rechenzentrum Dublin (eu-west-1) auf Basis eines DPA nach Art. 28 DSGVO. Zwei Unterauftragsverarbeiter werden von den Genannten eingesetzt: Amazon Web Services EMEA SARL stellt die zugrundeliegende Cloud für Supabase in Frankfurt (eu-central-1) und für Resend in Dublin (eu-west-1) bereit. Es sind keine weiteren Auftragsverarbeiter eingesetzt. KI-Inferenz für die Anschreiben-Erstellung ist noch nicht eingebunden und wird, zusammen mit dem Providernamen und der Region des Inferenz-Endpunkts, vor dem ersten Inferenzaufruf in dieses Verzeichnis aufgenommen. Das vollständige Verzeichnis mit dem eingetragenen Sitz jedes Providers und dem Standort des jeweiligen Inferenz-Endpunkts ist auf schriftliche Anfrage an info@linkido.de innerhalb von zehn Werktagen erhältlich.

c. Soweit Linkido gesetzlich zur Weitergabe von Daten an Behörden verpflichtet ist (Steuerbehörden, Gerichte oder eine rechtmäßige Anordnung einer deutschen Aufsichtsbehörde), erfolgt die Weitergabe auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

Intern ist der Zugriff auf Kandidatendaten auf die Linkido-Mitarbeiter beschränkt, deren Aufgabe ihn erfordert (Bewerbungserstellung, Prüfung, Versand, Support). Der Zugriff wird protokolliert.

§ 5. Datenübermittlungen in Drittländer.

Linkido bevorzugt Auftragsverarbeiter und KI-Inferenz-Endpunkte innerhalb der EU und des EWR. Soweit ein Auftragsverarbeiter in einem Drittland ansässig ist oder ein von einem Auftragsverarbeiter betriebener KI-Inferenz-Endpunkt in einem Drittland liegt, ist die Übermittlung durch einen Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO abgedeckt, soweit vorhanden, oder durch Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO in Verbindung mit den im Transfer-Impact-Assessment ermittelten zusätzlichen Schutzmaßnahmen. Zum oben genannten Datum führt kein aktiver Auftragsverarbeiter Tätigkeiten außerhalb der EU und des EWR durch; künftige Änderungen werden in diesem Abschnitt vor dem Zeitpunkt der Übermittlung eingetragen. Sie können eine Kopie der einschlägigen Schutzmaßnahmen durch Schreiben an info@linkido.de anfordern.

§ 6. Speicherdauer.

Linkido speichert personenbezogene Daten nur so lange, wie eine der folgenden Bedingungen zutrifft: Ihre Akte ist aktiv, eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht oder eine Verjährungsfrist für Rechtsansprüche ist noch nicht abgelaufen.

a. Profildaten und hochgeladene Dokumente: werden gespeichert, solange Ihre Akte aktiv ist. Eine Akte gilt als „aktiv", wenn Sie deren Schließung nicht beantragt haben und in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens ein Versand erfolgt ist. Nach Ihrem Schließungsantrag oder nach zwölf Monaten ohne Versand werden die Daten innerhalb von dreißig Tagen gelöscht.

b. Reine E-Mail-Kontakte (Personen, die an info@linkido.de geschrieben, aber kein Profil unter /start eingereicht haben): zwölf Monate ab der letzten Interaktion, danach Löschung innerhalb von dreißig Tagen.

c. Erzeugte Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Versandmetadaten): für den längeren der folgenden Zeiträume aufbewahrt — entweder das aktive Akte-Fenster aus Buchstabe a oder die Verjährungsfrist für vertragliche Ansprüche nach § 195 BGB (drei Jahre ab Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist) — damit Linkido sich im Fall eines späteren Rechtsstreits verteidigen kann. Danach werden die Unterlagen gelöscht.

d. Server-Protokolle: 14 Tage für vollständige Protokolle und 90 Tage für Sicherheitsereignis-Auszüge, danach Löschung.

e. Buchhalterische und steuerliche Unterlagen, die beiläufig personenbezogene Daten enthalten (Rechnungen, Zahlungsbelege, sobald Linkido Gebühren erhebt), werden zehn Jahre lang nach § 147 AO und § 257 HGB aufbewahrt, unabhängig von den vorstehenden Fristen.

Soweit eine technische Löschung noch nicht möglich ist (verschlüsselte Backups auf rollierendem Zeitplan), wird der Zugriff auf die Daten im selben Zeitfenster gesperrt und die Daten werden bei der nächsten planmäßigen Backup-Rotation gelöscht.

§ 7. Ihre Rechte.

Als betroffene Person stehen Ihnen nach der DSGVO folgende Rechte zu:

a. Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO): das Recht, eine Bestätigung zu erhalten, ob Linkido Daten über Sie verarbeitet, sowie eine Kopie dieser Daten zusammen mit den in Art. 15 Abs. 1 DSGVO genannten Informationen.

b. Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO): das Recht, unrichtige Daten zu korrigieren und unvollständige Daten zu vervollständigen.

c. Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO): das Recht, die Löschung von Daten zu verlangen, wenn einer der in Art. 17 Abs. 1 DSGVO genannten Gründe vorliegt, vorbehaltlich der Ausnahmen nach Art. 17 Abs. 3 DSGVO (z. B. steuerrechtliche Aufbewahrungspflichten).

d. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO): das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung in den in Art. 18 Abs. 1 DSGVO aufgeführten Situationen zu verlangen.

e. Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO): das Recht, die von Ihnen bereitgestellten Daten in einem strukturierten, gängigen, maschinenlesbaren Format zu erhalten und deren Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit technisch machbar.

f. Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO): das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die auf Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO gestützte Verarbeitung Widerspruch einzulegen. Das relevanteste Szenario ist die Server-Protokoll-Verarbeitung nach Abschnitt 3(g).

g. Recht auf Widerruf der Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO): Soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht (insbesondere die Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO für besondere Kategorien von Daten in hochgeladenen Dokumenten), können Sie die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Der einzige Kanal zur Ausübung dieser Rechte ist info@linkido.de. Linkido antwortet innerhalb eines Monats nach Art. 12 Abs. 3 DSGVO. Bei komplexen oder umfangreichen Anfragen kann diese Frist um weitere zwei Monate verlängert werden; wir informieren Sie über die Verlängerung innerhalb des ersten Monats.

Zum Schutz vor Identitätsmissbrauch kann Linkido die Person, die ein Recht ausübt, auffordern, ihre Identität zu bestätigen, indem sie von der unter /start hinterlegten E-Mail-Adresse antwortet oder auf andere zumutbare Weise nach Art. 12 Abs. 6 DSGVO.

§ 8. Beschwerderecht.

Jede betroffene Person hat das Recht, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde einzulegen, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes (Art. 77 DSGVO). Die für Linkido zuständige Aufsichtsbehörde bestimmt sich nach dem eingetragenen Sitz von Linkido. Für den Berliner Sitz von Linkido ist zuständig: Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Alt-Moabit 59–61, 10555 Berlin, https://www.datenschutz-berlin.de. Sie können selbstverständlich auch Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde Ihres gewöhnlichen Aufenthalts einlegen.

§ 9. Automatisierte Entscheidungsfindung.

Linkido verwendet einen automatisierten Abgleichsschritt, der offene Stellen bei verifizierten Arbeitgebern anhand Ihres Profils bewertet, sowie einen automatisierten Anschreiben-Erstellungsschritt, der für jeden Treffer ein Anschreiben entwirft. Keiner dieser Schritte führt zu einem abschließenden Ergebnis für Sie. Ein Linkido-Mitarbeiter prüft jede erstellte Bewerbung vor dem Versand, ist befugt, jeden Entwurf zu ändern oder abzulehnen, und ist die Person, die über das Absenden der Bewerbung entscheidet. Auf dieser Grundlage sieht Linkido den Prozess nicht als eine ausschließlich auf automatisierter Verarbeitung beruhende Entscheidung, einschließlich Profiling, an, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, im Sinne von Art. 22 Abs. 1 DSGVO. Der menschliche Prüfer ist kein bloßer Stempelvorgang; die Prüfung wird je Bewerbung dokumentiert. Linkido behält sich vor, diese Einschätzung zu überdenken, wenn sich der Prüfungsschritt in seiner Art ändert, und für den Fall, dass Art. 22 DSGVO je anwendbar werden sollte, aussagekräftige Informationen über die beteiligte Logik und die vorgesehenen Folgen zu veröffentlichen.

§ 10. Datensicherheit.

Linkido trifft technische und organisatorische Maßnahmen, die dem Risiko nach Art. 32 DSGVO angemessen sind, darunter: Verschlüsselung personenbezogener Daten bei der Übertragung (TLS) und im Ruhezustand, rollenbasierte Zugriffskontrolle für Mitarbeiter nach dem Least-Privilege-Prinzip, Trennung von Produktions- und Nicht-Produktionsumgebungen, Protokollierung des Zugriffs auf Kandidatendaten, laufende Überprüfung der Maßnahmen sowie ein dokumentiertes Incident-Response-Verfahren, das die 72-Stunden-Meldepflicht gegenüber der Aufsichtsbehörde nach Art. 33 DSGVO und, soweit erforderlich, die Benachrichtigung betroffener Kandidaten nach Art. 34 DSGVO umfasst. Eine detaillierte Liste der Maßnahmen wird intern geführt und auf begründeten Antrag an Aufsichtsbehörden oder Kandidaten weitergegeben, wobei Angaben, deren Offenlegung die Sicherheit selbst schwächen würde, geschwärzt werden.

§ 11. Minderjährige.

Der Dienst von Linkido richtet sich an Erwachsene, die eine Beschäftigung oder einen Ausbildungsplatz in Deutschland anstreben. Wir verarbeiten nicht wissentlich Daten von Kindern unter sechzehn Jahren und sprechen sie nicht gezielt an. Sobald uns bekannt wird, dass ein Profil einer Person unter sechzehn Jahren gehört, löschen wir es unverzüglich, sofern nicht ein Elternteil oder Vormund die Verarbeitung im Einklang mit Art. 8 DSGVO bestätigt und genehmigt hat.

§ 12. Cookies und ähnliche Technologien.

Dieser Abschnitt ist der Cookie-Hinweis für linkido.de. Er erfasst jeden Speichervorgang, den Linkido auf Ihrem Endgerät vornimmt, nicht nur HTTP-Cookies, entsprechend § 25 TTDSG.

Grundsatz. § 25 Abs. 1 TTDSG (Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz) verlangt eine vorherige informierte Einwilligung für das Speichern in oder den Zugriff auf Ihr Endgerät, mit den engen Ausnahmen des § 25 Abs. 2 TTDSG (Speicherung, die zur Durchführung einer Kommunikation erforderlich ist, oder die unbedingt erforderlich ist, um einen von Ihnen ausdrücklich angeforderten Dienst bereitzustellen). Linkido betreibt den kleinstmöglichen Speicher-Fußabdruck auf Ihrem Endgerät. Es werden ausschließlich First-Party-Cookies gesetzt und nur für Zwecke, die unter § 25 Abs. 2 Nr. 2 TTDSG fallen. Es werden kein Werbe-Cookie, kein Google Analytics, kein Meta-Pixel, kein LinkedIn Insight Tag, kein TikTok-Pixel und kein Drittanbieter-Tracking-Skript geladen. Kein Social-Media-Widget, das Cookies setzt, ist eingebunden. Kein Session-Replay- oder Heatmap-Produkt ist im Einsatz. Da keinerlei nicht unbedingt erforderliche Speichervorgänge stattfinden, wird die Einwilligungspflicht nach § 25 Abs. 1 TTDSG nicht ausgelöst, und Linkido zeigt kein Cookie-Banner.

Die tatsächlich gesetzten Cookies.

a. linkido_csrf. First-Party. Secure, HttpOnly, SameSite=Lax. Schutz gegen seitenübergreifende Anfragefälschung (CSRF) für das Einreichungsformular unter /start und andere an einen Linkido-Endpunkt gesendete Formulare. Unbedingt erforderlich nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TTDSG; ohne dieses Cookie kann das Formular nicht sicher abgesendet werden. Sitzungs-Cookie, wird beim Beenden der Browser-Sitzung gelöscht.

b. linkido_session. First-Party. Secure, HttpOnly, SameSite=Lax. Server-seitige Sitzungskontinuität über das mehrstufige Einreichungsformular unter /start. Unbedingt erforderlich nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TTDSG; das mehrstufige Formular kann ohne dieses Cookie nicht funktionieren. Sitzungs-Cookie; der serverseitige Sitzungsdatensatz wird nach 24 Stunden Inaktivität gelöscht.

c. Load-Balancer-Cookie der Hosting-Plattform, gesetzt vom unter § 4 genannten Hosting-Provider. Leitet Ihre Anfragen innerhalb eines kurzen Zeitfensters zuverlässig an dieselbe Backend-Instanz weiter. Erfasst von § 25 Abs. 2 Nr. 1 TTDSG (Speicherung, die zur Durchführung einer Kommunikation erforderlich ist) und zugleich unbedingt erforderlich nach Nr. 2. Die Lebensdauer wird von der Hosting-Plattform festgelegt und ist im eigenen Cookie-Verzeichnis des Providers offengelegt.

Kein weiteres Cookie, kein weiterer Set-Cookie-Header wird von linkido.de ausgegeben. Es werden keine localStorage-, sessionStorage- oder IndexedDB-Einträge zum Speichern personenbezogener Daten oder Analysedaten verwendet. Es wird kein Geräte-Fingerprinting (Canvas, WebGL, Audio-Kontext, Schriftart-Enumeration) durchgeführt.

Was Linkido nicht tut. Kein Google Analytics oder GA4, kein Google Tag Manager mit Tracking-Tags, kein Meta-Pixel oder Facebook-Conversion-API, keine LinkedIn-, TikTok-, Snapchat-, Reddit-, Pinterest-, Microsoft-UET-, Twitter/X- oder Quora-Pixel, kein Outbrain- oder Taboola-Tag, kein Werbe-Retargeting, kein Session-Replay- oder Heatmap-Produkt (Hotjar, FullStory, Mouseflow, Smartlook, LogRocket, Microsoft Clarity oder vergleichbar), keine seitenübergreifende Identitätsauflösung. Sollte sich daran etwas ändern, stellt die Änderung eine wesentliche Aktualisierung dieser Erklärung und der Datenschutzerklärung dar, erfordert eine TTDSG-konforme Einwilligungsschicht mit einem klaren Ablehnungspfad auf der ersten Ebene, keine vorangekreuzten Kästchen und gleiche Prominenz von „Akzeptieren" und „Ablehnen" und wird auf den öffentlichen Rechtsseiten mit einer Versionserhöhung bekannt gegeben.

Ablehnen. Da Linkido keine nicht unbedingt erforderlichen Cookies setzt, fehlt bei v1 der übliche „Cookies verwalten"-Link. Sie können die Speichervorgänge von Linkido auf Ihrem Endgerät jederzeit einschränken, indem Sie die Standardfunktionen des Browsers nutzen: Cookies für linkido.de blockieren, im privaten Modus browsen oder den Website-Speicher löschen. Wenn Sie die unbedingt erforderlichen Cookies aus (a) und (b) blockieren, funktioniert das Einreichungsformular unter /start nicht mehr; dies ist eine Folge ihrer zwingend notwendigen Eigenschaft, keine Umgehungslösung.

§ 13. Änderungen dieser Erklärung.

Linkido aktualisiert diese Erklärung, wenn sich die Verarbeitung wesentlich ändert. Das Versionsdatum wird oben auf dieser Seite angezeigt. Wenn eine Änderung die Rechtsgrundlage betrifft oder die Empfängerkategorien ausweitet, werden Kandidaten mit einer aktiven Akte per E-Mail informiert, bevor die Änderung in Kraft tritt.

Verantwortlicher: Linkido UG (haftungsbeschränkt), Deutschland. Kontakt: info@linkido.de. Zuletzt geprüft: 2026-05-19.

Eine Bewerbungsmaschine für internationale Kandidaten auf dem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt.

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